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Modellprojekt von 2005 bis 2006

Mit den Projekten "Familienstudio", "Tunnelblick", "zeitr@um", "Stadt-
gestaltung", "das Werk ruft", "document" und "Baustelle Identität" ist das Modellprojekt "Schnittstelle Kunst - Vermittlung. Zeitgenössissche Arbeit in Kunstschulen" in sieben Mitgliedskunstschulen des Verbandes von 2005 bis 2006 durchgeführt worden. Es griff das Konzept der Kunstschulen bilden mit kunst auf, indem es sich mit Differenzen, Übergängen und Schnittflächen zwischen künstlerischen und bildenden Aspekten auseinander setzte.


Beteiligte Kunstschulen

  • miraculum. Kunstschule Stadt Aurich mit dem Projekt
  • "MITMACHKUNST": "das Werk ruft" und "wasserwerken"
  • Kunstschule KunstWerk Hannover mit dem Projekt
    "zeitr@um"
  • Kunstschule Lingen mit dem Projekt
    "Tunnelblick oder - In die Tiefe gehen!"
  • Kunstschule IKARUS Lüneburg mit den Projekten
    "FAMILIENSTUDIO IKARUS" und "Expedition STADTraum"
  • Musik- und Kunstschule der Stadt Osnabrück mit dem Projekt
    "document"
  • Kunst- und Kreativschule Springe mit dem Projekt
    "Kinder gestalten ihre Stadt"
  • KuSS Kunstschule Stuhr mit dem Projekt
    "Baustelle Identität": "Gegenstände erzählen Geschichte/n" und "(K)eine Nase wie die andere"


Ziele des Modellprojektes

  • Auseinandersetzung der KunstschulmitarbeiterInnen mit Positionen, Methoden und Vermittlungsformen zeitgenössischer Kunst
  • Entwicklung und Umsetzung darauf basierender Angebotsmöglichkeiten in Kunstschulen

Ziel des Modellprojektes war weder eine im engeren Sinne verstandene Vermittlung zeitgenössischer Kunst, noch eine zeitgenössische Vermittlung von traditioneller Kunst (vgl. z.B. Museumspädagogik). Dagegen bildeten solche Positionen und vor allem Strategien (nicht Materialen, Techniken, Werke) gegenwärtiger Kunst eine Orientierung, deren Vermittlung immanenter Bestandteil der künstlerischen Aussage ist.


Wissenschaftliche Begleitung

Wissenschaftlich begleitet wurde das Modellprojekt von Carmen Mörsch, zum damaligen Zeitpunkt Juniorprofessorin für Materielle Kultur und ihre Didaktik am Institut Kunst – Textil – Medien der Fakultät Sprach- und Kulturwissenschaften an der Universität Oldenburg und Constanze Eckert, Künstlerin und Kunstvermittlerin aus Berlin. Der Forschungsprozess orientierte sich an den erziehungswissenschaftlichen Verfahren der Aktionsforschung und der Teamforschung.


Forschungsfragen

Ausgehend von den Fragen aller beteiligten AkteurInnen standen folgende Forschungsfragen im Vordergrund:

  • "Welche Dynamisierungsprozesse erzeugt das Modellprojekt in Bezug auf die Arbeit in den Kunstschulen?
  • Welche dieser Prozesse werden von den AkteurInnen als produktiv und zukunftsweisend erachtet?
  • Wie sind diese Prozesse zu verstetigen?"


Fortbildungen

Der Verband hat den TeilnehmerInnen des Modellprojektes folgende Fortbildungen und Round Tables angeboten:

  • Projektmanagement
    27. und 28. Januar 2005 in Meppen
  • Wird die Kunst immer pädagogischer? (Zeitgenössische Kunst I)
    26. Februar 2005 in Hannover
  • Round Table I / Teamforschung
    18. Juni 2005 in Oldenburg
  • Arbeiten mit zeitgenössischer Kunst (Zeitgenössische Kunst II)
    02. und 03. September 2005 in Nordhorn
  • Round Table II / Teamforschung
    01. und 02. Oktober in Oldenburg
  • Round Table III / Teamforschung
    10. und 11. März 2006 in Oldenburg
  • Round Table IV / Teamforschung
    06. und o7. Oktober 2006 in Oldenburg
  • Round Table V / Teamforschung
    24. und 25. Novemver 2006 in Oldenburg


Finanzierung


Das Modellprojekt wurde mit Landesmitteln aus dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert.

Die Publikation zum Modellprojekt beschreibt die Erfahrungen und Ergebnisse der einzelnen Kunstschulprojekte ausführlich und stellt sie in einen auswertenden Kontext.

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Kunstschüler erkennt man