KUNST & GUT - Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen e.V. Zur Startseite
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Modellprojekt von 1997 bis 1999

Vor dem Hintergrund der rasanten technologischen Veränderungen, sowohl der gebauten wie der medialen Umwelt, beginnt ein völlig
neues Kapitel für die Sinne. Die Auswirkungen dieser Veränderungen auf unsere Wahrnehmung der Welt sind noch kaum erfasst.


Die Frage, ob die Sinne weiterhin als Mittler zwischen Körper und Welt, zwischen Innen und Außen funktionieren können, damit der Mensch nicht im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Gleichgewicht gerät, ist unbeantwortet. Im Kunstschulkonzept wird ästhetisches Lernen als Schlüsselfunktion für alle Lernvorgänge begriffen. Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen des Modells multimediale, themen- und material-, raum- und naturspezifische Zugangsformen vorgestellt. Unabhängig von den so beschriebenen Angebotsformen war die Förderung von Wahrnehmungs- und Gestaltungskompetenz mit künstlerischen Mitteln und im Umgang mit Kunst gemeinsamer Maßstab dieser Vermittlungspraxis.


Die in der Kunstschulpraxis mit dem Begriff "Ästhetisches Lernen" verknüpften Ansätze und Wirkungsabsichten wurden im Rahmen des Modells "Ästhetisches Lernen" durch die an dem Modell beteiligten Kunstschulen Jever, Lingen, Meppen, Oldenburg, Papenburg und Stuhr vertreten. Im Dialog zwischen PraxisexpertInnen und TheorievertreterInnen wurden Themen aus psychologischer, kunstspezifischer und pädagogischer Sicht zur Diskussion gestellt, um Akzente für eine Neuformulierung des Begriffs und des Angebots zu setzen.


Beispielhafte Ergebnisse der Projektpraxis können mit dem Film Vom Finden und Erfinden nachvollzogen werden.

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Kunstschüler erkennt man